Freitag haben wir dann den kompletten Tag am Strand verlebt. Wer Entspannung sucht, sollte sich allerdings einen anderen Ort suchen. Die Stadt lebt vom Tourismus. Daran wird man mindestens aller 20 Minuten höflich aber stetig in Form von Verkäufern, Sängern, Künstlern und 'sonstigen Dienstleisterinnen' errinnert. Am gleichen Tag brachte eine halbe Stunde Jetski Muskelkater für 3 Tage. Man ist etwas aus der Übung.
Der Samstag war Ausflugstag. Nach 3 Stunden Schlaf fuhren wir mit einem Schnellbot zu den Islas del Rosario. Dieses Fleckchen Erde ist atemberaubend. Die schönsten Bilder existieren allerdings nur in der Errinerung. Highlight war eindeutig das Korallentauchen. In seichtem und 27 Grad warmen Wasser hinter den buntesten Fischen her zu schnorcheln ist einmalig. Wenn man sich aber überlegt, dass 15 Boote pro Tag Touristen zu diesen Tauchgängen führen und jeder einmal eine Koralle anfassen will, trübt das ein wenig die Begeisterung. Nach weiteren Events auf diesen Inseln sind wir am Abend auf den Altmarkt und anschließend wieder ins Cafe del Mar eingezogen.
Am Abreisetag sind wir dann nach Barranquilla (Shakiras Geburtsstadt) aufgebrochen. Unterwegs hielten wir bei einer Finca eines Freundes, bei einem Vulkan und bei einer Geschwindigkeitskontrolle. In der Finca wurde gegessen und im Vulkan konnte man im Krater ein Schlammbad nehmen. Soll wohl sehr gesund sein, bezeugen kann ich das allerdings nicht (siehe Album Cartagena). Bei der Polizeikontrolle waren wir die zweiten, die gestoppt wurden. Der Fahrer vor uns war wohl sehr gereizt und ungehalten der Polizei gegenüber. Dieser zahlte am Ende auch das 5! fache für das gleiche Vergehen.
Dieses Wochenende bin ich dann auch einmal mit auf die Straße 'demonstrieren' gegangen. Dieser Marsch war längst nicht so groß, wie der Anfang des Jahres im August. Und die Grundidee der Kundgebung richtete sich weniger gegen die FARC als vielmehr für Frieden und Freiheit in Kolumbien. Bilder folgen.
der Reisetip:
- zum Hüter von Recht und Ordnung immer FREUNDLICH sein. Man schneidet sich nur ins eigene Fleisch.








